Hier bieten wir Ihnen Típps und Wissenswertes rund um das Thema Hochzeiten, Feiern etc.
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues
Die Braut sollte an ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen. Das Alte steht für den vergangenen Lebensabschnitt, hierfür eignet sich ein Familienschmuckstück besonderst gut. Das Neue steht für das zukünftige Leben, hierfür wird meist das Brautkleid gewählt. Etwas Geliehenes als Zeichen der Freundschaft, hierfür kann die Freundin z. B. ein Stofftaschentuch oder ein Schmuckstück oder Schuhe ausleihen. Etwas Blaues als Symbol der Treue, hierfür nimmt man meist ein Strumpfband mit einem kleinen blauen Band oder Schleife, man kann aber auch ein kleines Stück blauen Stoff in das Kleid nähen oder einen kleinen blauen Knopf.
Die Tradition des Gastgeschenks
Der Brauch, den Gästen zur Hochzeit oder Taufe in Tüll gehüllte Süßigkeiten zu schenken,
geht auf die Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV zurück. Die ursprüngliche Bonbonschachtel
wurde einst an Höfen überreicht, meist in wertvollen Aufbewahrungsgefäßen aus Gold, Silber
oder Kristall. Das „gewöhnliche“ Volk behalf sich mit preiswerteren Umverpackungen und so
schnitt man den restlichen Tüll des Brautkleides in Stücke und verpackte die Mandeln darin,
reich verziert mit Schleifen und Blumen.
Diese Tradition wird heute noch in vielen europäischen Ländern gepflegt und schwappt nun
auch auf Deutschland über. Jede der fünf Mandeln hat eine Bedeutung. Das Brautpaar bedankt
sich damit für die Wünsche der Gäste nach Liebe, Glück, Treue, Erfolg und Fruchtbarkeit.